Was ich besonders gut konnte, war mir Sorgen zu machen. Über die Zukunft, über das Sterben, über Bürokratie, über die Meinungen von Anderen und vieles mehr. Es gibt viele Gründe, weshalb man sich Sorgen machen könnte. Über die Gesundheit oder das Geld. Ich zerbrach mir den Kopf über Eventualitäten des Lebens. Es machte mir Angst, keine Kontrolle zu haben über so viele Dinge.
Was wäre, wenn …
Aber Gott ist so liebevoll und sorgt sich um seine Kinder. Er will nicht, dass wir uns Sorgen machen um Dinge des Lebens. Der Alltag, was wir essen oder wie wir uns kleiden sollen. Wenn wir Gott unsere Sorgen und Nöte anvertrauen und abgeben, will er uns mit allem, was wir brauchen versorgen. Seine Fürsorge geht über das hinaus, was wir benötigen.
Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben. Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und ⟨es in⟩ Überfluss haben.
Johannes 10:10
Wir sollen Leben in Überfluss haben. Das bedeutet nicht Wohlstand und Vergnügen bis zum Ende aller Tage. Das bedeutet eine neue Ausrichtung des Herzens und meine Bedürfnisse an Gottes Willen anzupassen. Aus Liebe und nicht aus Zwang. Weil ich erkannt habe, dass nur das zu diesem Überfluss an Leben führt.
In seiner berühmten Bergpredigt sagt Jesus, dass selbst die Spatzen nicht säen müssen und Gott sie füttert. Wie viel mehr wir Menschen doch bekommen von ihm was wir nötig haben. Die Lilie ist so wunderschön anzusehen, sie tut nichts dafür, als nur auf dem Felde zu stehen. Gott kleidet sie. In diesem kindlichen Vertrauen dürfen wir unsere Bedürfnisse vor Gott bringen.



Impression
Mit dem Kopf in den Wolken.

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