Eigentlich wollte ich das Bild „die Kreuzigung“ nennen aber in mir kam auf einmal Lukas 23 und die Verurteilung Jesu durch das Volk. Es waren nicht einfach die Römer, die Jesus ans kreuz nagelten, es waren die Juden selbst, welche die Hinrichtung eines Unschuldigen forderten.
Der Stein den sie verworfen hatten, wurde zum Eckstein. Damit erfüllte sich die Schrift, dass der Messias selbst für die Sünden der Menschen sterben würde, um sie gerecht zu sprechen. Alles geschah nach Gottes Plan. Auch wenn es menschlich gesehen unvorstellbar erscheint, wie man einem Unschuldigen so etwas antun kann. Gottes Wege sind nicht unsere Wege und Gottes Gedanken sind nicht unsere Gedanken. Dieses Opfer war nötig, damit wir dem Ebenbild Gottes nahen können. Ohne Jesu Hinrichtung am Kreuz wären wir für immer verloren. Gott nahen zu wollen, ohne Jesu Opfer für sich in Anspruch zu nehmen, ist, als würde man sich mit Benzin überschütten und sich ans Lagerfeuer setzen zu wollen. Man überlebt es nicht.
Es heißt, der Lohn der Sünde ist der Tod und in Blut ist Leben. Daher kann das unschuldige Blut Jesu uns als einzige von dem Tod (dem Zorn Gottes) bewahren. Wer immer noch denkt, Gott hätte auch die Sünde einfach nicht erschaffen müssen, dann wäre alles okay: Die Möglichkeit, zu sündigen ist unmittelbar an deinen freien Willen geknüpft, den Gott dir gibt, weil er dich liebt und weil er Liebe IST. Wir wären willenlose Maschinen und nicht im Ebenbild Gottes geschaffen, wenn wir diese Freiheit nicht hätten. Aber die Konsequenzen für unser Handeln müssen wir selbst tragen. Gott gibt uns die Möglichkeit, uns zurückzuverwandeln in sein Ebenbild, das durch die Sünde komplett entstellt wurde. Das Bild Gottes ist Christus. Tu doch Buße und glaub das Evangelium.



Impression
Jesus Christus ist der Sohn Gottes.

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