Ich habe das Meer gesehen. Seine scheinbar unendlichen Weiten. Wenn auf seinen Wellen sich das Licht der Sonne bricht, wenn bei schweren Böen das Meer mir Angst einflößt. Wo die Wellen an hohen Klippen zerschellen und in sich verschwinden. Unergründlich und doch lebenspendend.
Wir erforschen das Meer, reichen bloß so weit wie das Licht. Denn wo Licht nicht ist, kann das Leben der Menschen nicht sein. Und doch zieht es uns in die Abgründe, seine Dunkelheit verlockt uns, mag der Druck von Außen noch so groß sein.
Wir wollen „Meer“. Was unsere Augen schauen, ist nicht ausreichend. Was unsere Hände bauen, soll unseren Horizont erweitern. Und doch bleibt er immer genau da, wo er ist.
Das Geschöpf wird zum erschöpften bei dem Versuch zu schöpfen. Aber das Meer bleibt das Meer. Und das Geschöpf bleibt das Geschöpf.
Der HERR hat sich zu erkennen gegeben, er hat Gericht ausgeübt: der Gottlose hat sich verstrickt im Werk seiner Hände. Higgajon.
Mögen zum Scheol sich wenden die Gottlosen, alle Nationen, die Gott vergessen.
Denn nicht für immer wird der Arme vergessen, ⟨noch⟩ geht der Elenden Hoffnung für ewig verloren.
Steh auf, HERR, dass nicht der Mensch Gewalt hat! Mögen gerichtet werden die Nationen vor deinem Angesicht!
Lege Furcht auf sie, HERR! Mögen die Nationen erkennen, dass sie Menschen sind!
Psalm 9:17-21



Impression
Ton und Töpfer.

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